Das deutschlandweite „Netzwerk Hochschuldatenschutz“


Warum noch ein Netzwerk?

Auf Tagungen und Konferenzen treffe ich immer wieder Datenschützer:innen aus den Hochschulen, die gezielt den Austausch suchen.

Die vorhandenen, überwiegend regionalen Netzwerke und bilateralen Kontakte scheinen den Bedarf nicht ausreichend aufzufangen. Punktuell gibt es zwar themenspezifische Austauschrunden, von denen aber nicht immer alle Interessierten erfahren.

Da die Durchdringung der bereits existenten Strukturen (ZKI, BvD, GDD, …) in der Hochschullandschaft zumindest aus Sicht der jeweils aktiven Datenschützer:innen nicht durchgängig hoch ist, ist das Netzwerk eine davon unabhängige Ergänzung.

Aktuelles

  • Gründung des Netzwerks durch Dr. Mattis Neiling im Juni 2025
  • regelmäßige vierteljährliche virtuelle Treffen

Aktuelle Beiträge zum Netzwerk im Datenschutz-Blog „Unter dem Radar“

Treffen & Kommunikation

Das Netzwerk trifft sich überwiegend virtuell, vorgesehen sind quartalsweise zweistündige Videokonferenzen (in der Regel mit BigBlueButton).

Als gutes Zeitfenster hat sich montags/dienstags, 10-12 Uhr herausgestellt. Die Termine werden frühzeitig abgestimmt und festgelegt (unter Berücksichtigung von Schulferien und Feiertagen).

Zusätzlich können themenspezifische Treffen vereinbart werden bzw. Verweise auf bestehende überregionale Arbeitsgruppen erfolgen (bspw. zu IT-Recht, MS 365, Matrix oder BigBlueButton).

Bei Bedarf sind Vor-Ort-Treffen am Rande deutschlandweiter Konferenzen möglich, bspw. bei

Inhalte

Im Vordergrund steht der Austausch zu Dauerbrennern und aktuellen Entwicklungen, z.B.

  • Student-Lifecycle-Management (Bewerbungen, Prüfungen, …)
  • Forschungsdatenmanagement
  • Outsourcing & Gestaltung von AVVs
  • End-Point-Protection, Monitoring & Cybersecurity
  • Bewerbungsmanagement & E-Recruiting
  • Alumni-Arbeit
  • Zusammenwirken in Kooperationen und mit Ausgründungen
  • Nutzung von KI-Tools
  • Anti-Plagiats-Software
  • Informationssicherheit & Phishing

Aber auch wie der behördliche Datenschutz gelebt wird, u.a.:

  • Gestaltung der hochschulinternen Zusammenarbeit
  • Unterstützung durch externen Sachverstand
  • Umsetzung von Betroffenenrechten
  • Durchführung von Schulungen
  • Nutzung von Fortbildungsangeboten

Zielgruppe / Aufnahmekriterien

Beschäftigte öffentlicher Hochschulen(1), die sich tagtäglich mit den Herausforderungen des Datenschutzes auseinandersetzen und vernetzen wollen, sowohl interne behördliche Datenschutzbeauftragte als auch interne Datenschutzkoordinator:innen.

Eine starke Vernetzung ist schon allein sinnvoll, um Synergieeffekte zu erzielen – nicht zuletzt sind Datenschützer:innen häufig genug als Einzelkämpfer:innen unterwegs.

(1) Umfasst sind staatliche und kirchliche Hochschulen in Deutschland, die gebührenfreie Studiengänge anbieten. Außerdem Hochschul-Kliniken und mit Hochschul-Datenschutzfragen befasste assoziierte öffentliche Einrichtungen.

Nicht zur Zielgruppe gehören sowohl externe Datenschutzbeauftragte als auch Beschäftigte privater Hochschulen oder anderer Einrichtungen.

Registrierung und Koordination

Sie sind als Datenschutzbeauftragte:r, -referent:in oder -koordinator:in an einer staatlichen oder kirchlichen Hochschule beschäftigt bzw. erfüllen obige Aufnahmekriterien?

Das Netzwerk ist namentlich angelegt, deshalb bitten wir um die Angabe Ihrer persönlichen dienstlichen E-Mail-Adresse. Auf diese Weise können wir sicherstellen, dass bekannt ist wer Teil des Hochschulnetzwerks Datenschutz ist, Nachrichten nur an Mitglieder des Netzwerks gehen und die Aufnahmekriterien erfüllt sind.

Bei personellem Wechsel ist eine erneute Registrierung nötig.

 

Optional kann Ihre Funktions-E-Mail-Adresse aufgenommen werden, um bei Fehlzustellungen eine weitere Kontaktmöglichkeit zu haben.

Kontaktieren Sie bei Interesse am Netzwerk:

E-Mail: m.neiling@tu-berlin.de

Dr. Mattis Neiling
stv. behördlicher Datenschutzbeauftragter der Technischen Universität Berlin

Mit der Registrierung werden folgende personenbezogenen Daten erhoben:

  • Vorname und Nachname
  • Funktion (Datenschutzbeauftragte:r, Datenschutz-Koordination, etc.)
  • Name der Hochschule/Einrichtung
  • E-Mail-Adresse (Ihre personalisierte dienstliche E-Mail-Adresse)
  • (optional) Ihre Funktions-E-Mail-Adresse
  • (abgeleitet aus Hochschule/Einrichtung) Bundesland
  • (automatisch) Datum der Registrierung

Falls Sie eine Registrierung widerrufen wollen, senden Sie bitte eine entsprechende E-Mail an Mattis Neiling.

Koordination

Mailingliste

Es gibt eine Mailingliste auf dem SYMPA-Server des DFN für den internen Austausch.

Die Listen-Administration obliegt den Koordinator:innen.

Die Administration wird von der weiteren Koordinatorin Sandra Stelzenmüller unterstützt.

Die allgemeinen Datenschutzhinweise finden Sie beim KIT, dem Betreiber der Mailingliste:

Hinweis: Die Mailingliste bietet eine Abmelde-Funktion. Bedenken Sie bitte, dass die bei der Registrierung erfassten Informationen davon unabhängig verarbeitet werden und nicht automatisch mit gelöscht werden.

Einstellungen der Mailingliste

  • moderierte, private Liste
  • Abonnieren/Subskription nur mit Bestätigung durch Listen-Administration („Aufnahmekriterien müssen erfüllt sein“)
  • Abonnierende (=Listen-Mitglieder)
    • sind nur für Listen-Administration sichtbar
    • haben Zugriff auf Mail-Archiv (nach Login / Passwortvergabe)
    • können direkt an alle Listenmitglieder Mails senden
      (Text-Format empfohlen, Netiquette bedenken https://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette )

Weitere Informationen zum Netzwerk auf dieser Webseite: