Messenger-Dienst Matrix startet zum Wintersemester

Matrix ist ein sicherer und datensparsamer Messenger-Dienst, dessen Kommunikation ohne Dienste Dritter funktioniert – anders als gängige Produkte wie WhatsApp, Telegram, Signal oder Threema. Matrix ist Open-Source und wird aktiv weiterentwickelt.

Die öffentliche Testphase des Betriebs hat an der TU begonnen, zunächst für  Studierende. Matrix wird von immer mehr Hochschulen betrieben.

Zentrales Feature ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Chats und VoIP-Telefonie (auch mit Video).

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Schritt-für-Schritt-Anleitung: Einzelne E-Mail in Outlook verschlüsseln

Wir empfehlen, bei einzelnen E-Mails die Verschlüsselung zu aktivieren.

E-Mails generell zu verschlüsseln ist nicht hilfreich, da nur wenige Empfänger S/Mime nutzen; beim Senden wird sonst für jeden weiteren Empfänger ein Dialog eingeblendet „unverschlüsselt senden?“, der bestätigt werden muss.

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E-Mails mit S/Mime in Outlook signieren und verschlüsseln

Dank signierter E-Mails ist ein Absender verifiziert und vertrauliche und personenbezogene Daten können Ende-zu-Ende-verschlüsselt per E-Mail gesandt werden. Es gibt zwei gängige Methoden: S/Mime und PGP.

Es ist einfacher als man/frau denkt: Die TU bietet für Ihre Mitglieder den Zertifizierungsservice des DFN Vereins an (der Service wird auch von anderen Hochschulen genutzt, fragen Sie bei Ihrem Rechenzentrum nach).

Jede*r TU-Angehörige kann bei der ZECM ein S/Mime-Zertifikat beantragen und dieses in seinem E-Mail-Programm einbinden.

Wie es geht und was es dabei zu beachten gibt beschreiben wir hier.

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Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll EU-weit von (Strafverfolgungs-)behörden ausgehebelt werden können.

Eine aktuelle Initiative der EU Kommission fordert die Mitgliedstaaten auf, an der Schaffung von Lösungen zur Entschlüsselung verschlüsselter Kommunikation zu arbeiten.

Erklärtes Ziel ist der Zugriff auf private, verschlüsselte Nachrichten. Begründet wird es nicht nur mit dem Kampf gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität, sondern Kindesmißbrauch wird angeführt. Die europäischen Strafverfolgungsbehörden wollen ihre Befugnisse und Möglichkeiten weiter ausdehnen: Online-Durchsuchung und Staats-Trojaner, stille SMS und weitere Überwachungsmethoden genügen ihnen nicht, sie wollen den Vollzugriff auf alle Daten (zunächst noch mit Richtervorbehalt).

Im gleichen Atemzug wird in dem Papier auf die Bedeutung von Verschlüsselung für die Wahrung der Privatsphäre verwiesen, die nicht untergraben werden soll.

Das ist ein nicht auflösbarer Widerspruch!

Wenn ein Zugriff in Einzelfällen erfolgen soll, muss er für jede Kommunikation möglich sein, so dass es keine sichere Verschlüsselung mehr gäbe.

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