Hinweise der Baden-Württembergischen Aufsichtsbehörde zur Nutzung von Microsoft 365 durch Schulen

Die Landesdatenschutz-Aufsichtsbehörde hat einen intensiven Begutachtungsprozeß zu den Möglichkeiten datenschutzkonformer Anpassungen unternommen. Dieser wurde im April abgeschlossen und kommt im Wesentlichen zu dem Ergebnis, dass eine DSGVO-konforme Nutzung von Office 365 an Schulen nicht umsetzbar ist. Ein Grund besteht darin, dass personenbezogene Daten in die USA übertragen und diese von Microsoft für eigene Zwecke genutzt werden, ohne dass dafür eine geeignete Rechtsgrundlage gegeben ist.

Die Entscheidung ist insofern überraschend, da die Einführung von Office 365 und insbesondere von Microsoft Teams an den Schulen seitens des Baden-Württembergischen Landesministeriums forciert wurde. Das Statement hat somit auch Strahlkraft über das Bundesland und über Schulen hinaus.

Für das kommende Schuljahr 2022/23 sollen die Schulen Alternativen zu Office 365 nutzen bzw. die datenschutzgerechte Nutzung ggü. der Aufsichtsbehörde belegen. Alternativen werden über die „digitale Bildungsplattform“ des Landes angeboten.

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Datenschutzgerechter Einsatz von Zoom für Lehrveranstaltungen an Hessischen Hochschulen

Die hessische Aufsichtsbehörde hat sich damit auseinandergesetzt, welche  Maßnahmen geeignet sind, um Zoom datenschutzkonform betreiben zu können – auch über die Pandemie hinaus.

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Pilotbetrieb von BigBlueButton an der TU Berlin

Seit Semesterbeginn wird das Portfolio an Videokonferenzdiensten durch das Open Source Videokonferenztool BigBlueButton (BBB) ergänzt, welches von InnoCampus betrieben wird.

Damit steht ein leistungsfähiger Dienst zur Verfügung, der vollständig auf Servern der TU Berlin betrieben wird und deshalb den Anforderungen an einen datenschutzfreundlichen Betrieb in besonderem Maße genügen kann.

In Berlin wird -teilweise seit Beginn der Pandemie- BigBlueButton an den meisten Hochschulen von den Rechenzentren als Videokonferenztool betrieben, um nur einige zu nennen:

  • Alice-Salomon-Hochschule Berlin (ASH)
  • Berliner Hochschule für Technik (BHT, ehem. Beuth)
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW)
  • Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR)
  • Humboldt-Universität (HUB)
  • Universität der Künste (UdK)

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Positionspapier “Datenschutzkonforme digitale Tools in der Lehre”

Ein Kommentar zum aktuellen Positionspapier der Arbeitsgruppe Digitale Medien der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) in Kooperation mit der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW).

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Verbesserte Vertragsbedingungen nach gemeinsamen Verhandlungen von HU und TU mit Zoom

Nach dem Urteil des EuGH „Schrems 2“ im Sommer letzten Jahres nahmen beide Berliner Universitäten gemeinsame Verhandlungen mit Zoom auf. Beteiligt waren neben den Fachverantwortlichen auch die Datenschützer*innen beider Einrichtungen.

Wir konnten in mehreren intensiven Verhandlungsrunden mit Zoom bewirken, dass wesentliche Anforderungen an den Datenschutz im neuen Vertrag berücksichtigt werden und dieser allen Berliner Hochschulen von Zoom angeboten wird.

Soweit uns bekannt sind die vereinbarten Änderungen weitreichender als die sonst ausgehandelten Verträge zu kommerziellen Videokonferenz-Tools.

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Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für vertrauliche Meetings bei Zoom und Webex

Die Übertragung der Audio- und Videodaten wird zwar verschlüsselt, auf den Servern der Diensteanbieter in der Cloud werden die Daten aber oft unverschlüsselt verarbeitet.

Um den Zugriff Dritter auf vertrauliche Meetings zu erschweren, kann bei Webex und Zoom vom Gastgeber Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2E) aktiviert werden.

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Personalräte und Datenschutzbeauftragte der Berliner Hochschulen setzen sich für Open-Source-Videokonferenztools ein

Die Arbeitsgemeinschaft der Berliner Personalräte und Datenschutzbeauftragten der Berliner Hochschulen zu IT-Fragen hat ein Positionspapier verabschiedet, indem die Hochschulen aufgefordert werden, starkes Engagement für den Betrieb und die Weiterentwicklung von Open-Source-Videokonferenztools wie BigBlueButton (BBB) und Jitsi zu zeigen.

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Wie können geheime Online-Abstimmungen durchgeführt werden?

In Pandemiezeiten sind wir gezwungen, Gremiensitzungen und die darin notwendigen Abstimmungen online durchzuführen.

Wir diskutieren hier, wie geheime Abstimmungen online durchgeführt werden können und zeigen einige Grenzen auf.

Außerdem verweisen wir auf eine ausführliche Anleitung für das Abstimmungstool in Webex.

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Mac-Nutzer*innen: Update der Zoom-App vornehmen, da diese Ton aufzeichnet.

Betroffen ist nach unseren Erkenntnissen die Version 5.4.4 für MacOS, die am 23. November 2020 ausgerollt wurde. Bei Version 5.4.6 vom 8. Dezember scheint das eigentümliche Verhalten nicht mehr aufzutreten.

Mac-Nutzer*innen ist dringend anzuraten die Zoom-Desktop-App mindestens auf die Version 5.4.6 upzudaten. Stand heute ist Version 5.4.7 verfügbar.

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Zoom läuft an der TU nur noch über europäische Data-Center

Im Sommer wurde das Routing der TU Zoom-Videokonferenzen der TU umgestellt:

Hauptstandort ist der neue Zoom-Cloud-Standort Deutschland (Frankfurt).

Bei Bedarf wird der Echzeit-Datenverkehr der Videokonferenzen auch über die anderen Datacenter von Zoom in der EU übertragen – derzeit sind das Irland, Niederlande und Schweden; jedoch nicht außerhalb der EU. Selbst Teilnehmer*innen aus der USA oder anderen Nicht-EU-Staaten werden über die EU abgewickelt.

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