Vor – während – nach einem Cyberangriff: Wie am besten reagieren?

Zu den Erfahrungen mit den Folgen des Cyberangriffs seit April beantwortete Mattis Neiling als Datenschutzbeauftragter Fragen in einem Panel der 4. Jahrestagung Cybersecurity am 28.10.2021. Er stellte dabei einige auch aus Sicht des Datenschutzes wichtige Punkte in den Vordergrund, die in diesem Beitrag näher ausgeführt werden:

  • Bewährt haben sich Notfallpläne, die für die beteiligten Mitarbeiter*innen klare Handlungsstrategien aufzeigen.
  • Die umgehende Konstitution eines Krisenstabs ist sinnvoll für ein geordnetes Vorgehen, das alle Belange bedenkt
  • Die Wiederinbetriebnahme der Dienste berücksichtigt die IT-forensische Analyse, erfolgt umsichtig und mit Verbesserungen der Sicherheitsarchitektur

Antworten auf einige Fragen werden im Anschluss daran dargestellt, u.a. eine Chronologie der Ereignisse in Folge des Cyberangriffs seit Ende April.

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IT-Angriff auf die TU – Arbeitsfähigkeit erhalten

Die TU ist Opfer eines IT-Angriffs geworden, viele Dienste sind aus Sicherheitsgründen seit Freitag, dem 29. April abgeschaltet und es wird intensiv an einer Wiederherstellung der Services gearbeitet.

Wie kann die temporäre Arbeitsfähigkeit datenschutzkonform sichergestellt werden?

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Verbesserte Vertragsbedingungen nach gemeinsamen Verhandlungen von HU und TU mit Zoom

Nach dem Urteil des EuGH „Schrems 2“ im Sommer letzten Jahres nahmen beide Berliner Universitäten gemeinsame Verhandlungen mit Zoom auf. Beteiligt waren neben den Fachverantwortlichen auch die Datenschützer*innen beider Einrichtungen.

Wir konnten in mehreren intensiven Verhandlungsrunden mit Zoom bewirken, dass wesentliche Anforderungen an den Datenschutz im neuen Vertrag berücksichtigt werden und dieser allen Berliner Hochschulen von Zoom angeboten wird.

Soweit uns bekannt sind die vereinbarten Änderungen weitreichender als die sonst ausgehandelten Verträge zu kommerziellen Videokonferenz-Tools.

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Personalräte und Datenschutzbeauftragte der Berliner Hochschulen setzen sich für Open-Source-Videokonferenztools ein

Die Arbeitsgemeinschaft der Berliner Personalräte und Datenschutzbeauftragten der Berliner Hochschulen zu IT-Fragen hat ein Positionspapier verabschiedet, indem die Hochschulen aufgefordert werden, starkes Engagement für den Betrieb und die Weiterentwicklung von Open-Source-Videokonferenztools wie BigBlueButton (BBB) und Jitsi zu zeigen.

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Zoom läuft an der TU nur noch über europäische Data-Center

Im Sommer wurde das Routing der TU Zoom-Videokonferenzen der TU umgestellt:

Hauptstandort ist der neue Zoom-Cloud-Standort Deutschland (Frankfurt).

Bei Bedarf wird der Echzeit-Datenverkehr der Videokonferenzen auch über die anderen Datacenter von Zoom in der EU übertragen – derzeit sind das Irland, Niederlande und Schweden; jedoch nicht außerhalb der EU. Selbst Teilnehmer*innen aus der USA oder anderen Nicht-EU-Staaten werden über die EU abgewickelt.

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