Präsenztreffen des Netzwerks Hochschuldatenschutz am 9.6.2026 in Frankfurt/Main

Das Netzwerk Hochschuldatenschutz feiert sein einjähriges Bestehen mit einem Treffen in Präsenz.

Das Treffen findet am 9. Juni 2026  12-18 Uhr in Frankfurt/Main statt – am Vortag des 5. Datenschutztags Rhein-Main-Saar des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands e.V. (BvD). Wir bedanken uns beim BvD für die Finanzierung unseres Treffens.

Das Programm ist finalisiert (siehe PDF).

Wir freuen uns, dass Prof. Dr. Alexander Roßnagel, der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HBDI), eine Keynote halten wird.
Außerdem gibt es vier Kurzvorträge aus dem Netzwerk.

Die Anmeldung ist für kurzentschlossene Mitglieder* noch geöffnet (Link im PDF).

*) Mitglieder sind insbesondere interne Datenschützer:innen an Hochschulen, siehe  Aufnahmekriterien  unter https://blogs.tu-berlin.de/datenschutz_notizen/netzwerk-hochschuldatenschutz/

 

Neuaufstellung des behördlichen Datenschutzes und neue Aufgaben für den bisherigen stellvertretenden Datenschutzbeauftragten

Aufgrund der Sparmaßnahmen des Senats wurde das Team Datenschutz 2025 auf eine Person reduziert – die bisherige zweite Stelle konnte nicht neu besetzt werden.

Das Präsidium hat daraufhin im August 2025 eine Neuaufstellung des behördlichen Datenschutzes an der TU Berlin beschlossen, die eine externe Vergabe beinhaltete.

Eine Beauftragung der Kanzlei Kinast ist im Januar 2026 erfolgt und seit Februar wird der behördliche Datenschutz an der TU Berlin durch diese wahrgenommen.

Dr. Mattis Neiling übernimmt seitdem Aufgaben mit strategischem Fokus, u.a.

Dr. Mattis Neiling ist weiterhin bei K3 angesiedelt, dem Referat für Angelegenheiten der Akademischen Selbstverwaltung  der TU Berlin. Das neue Stellenzeichen lautet K3 – Digitale Systeme.

Empfehlungen für eine Schnittstelle zwischen Datenschutz und Informationssicherheit an Hochschulen

Aus historischen Gründen sind Datenschutzbeauftragte (DSBs) häufig in der Hochschulverwaltung und Informationssicherheitsbeauftragte (ISBs) bzw. Chief Information Security Officer (CISO) bei der Hochschulleitung oder im Hochschulrechenzentrum  angesiedelt.

Ihre Aufgaben sind dabei nicht zwangsläufig aufeinander abgestimmt und häufig nicht in effiziente Governance-Strukturen eingebettet. Erfahrungen zeigen, dass dadurch Friktionen entstehen können und Digitalisierungsprozesse mit Reibungsverlusten zu kämpfen haben.

In diesem Beitrag wird ein Brückenschlag zwischen Datenschutz und Informationssicherheit versucht, indem zentrale Schnittstellenprozesse identifiziert, ein lösungsorientiertes Vorgehen empfohlen und ein geeignetes Governancemodell vorgeschlagen wird.

Vor dem Hintergrund beschränkter personeller Kapazitäten sollte ein gemeinsames Vorgehen bei der Umsetzung der -häufig sehr bürokratischen- Compliance-Anforderungen konzipiert werden – auch um die aktive Mitwirkung der Beschäftigten in den zentralen und dezentralen Bereichen der Hochschule zu fördern.

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