Es ist realitätsfern, personenbezogene Daten bei KI-Tools zu untersagen

Eigentlich ist es offensichtlich, dass personenbezogene Daten –zumindest in geringem Umfang– über  Prompts an KI-Tools übertragen werden.

Seien es E-Mails, die beantwortet, Texte deren Sprache verbessert oder Bilder, die mit Hilfe der KI bearbeitet werden sollen.

Mensch sollte es nicht
einfach verbieten!

Der Beitrag beleuchtet die Nutzung von KI-Tools im dienstlichen Kontext.

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KI-Tools an der TU Berlin

Generative KI-Tools werden an der TU breit genutzt.

Einige Tools wurden datenschutzrechtlich geprüft und werden TU-Mitgliedern „offiziell“ zur Verfügung gestellt.

Die „ungeregelte Nutzung“ webbasierter KI-Tools ist häufig problematisch, da dabei personenbezogene und andere vertrauliche Daten an den Anbieter übertragen und von ihm ausgewertet werden können; in manchen Fällen werden sie auch als Trainingsdaten genutzt.

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Anonyme Umfragen gestalten

Worauf sollte geachtet werden, damit anonyme Umfragen wirklich anonym sind. Die aufgeführte Checkliste kann geprüft werden.

Es genügt nicht, nur auf die Erhebung von Namen und Kontaktdaten zu verzichten:

Die abgefragten Daten sollen keine Zuordnung zu natürlichen Personen ermöglichen.

Eine anonyme Umfrage sollte datensparsam sein:

Abhängig von Zweck und Ziel einer Befragung sollten keine personenbeziehbaren Daten eingeholt werden – oder zumindest nur so viel wie erforderlich und so wenig wie möglich.

Typischerweise werden demographische Daten erhoben, je weniger granular diese sind um so schwieriger wird eine potentielle Re-Identifizierung.

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Literaturverwaltung mit Zotero

Zotero ist eine Open Source Desktop-Anwendung für die Literaturverwaltung. Es ermöglicht das Sammeln, Organisieren und Zitieren von Quellen und ist damit ein Alternative zu kommerziellen Tools wie Endnote und Citavi.

Zotero kann bibliographische Daten und Volltexte aus dem Internet importieren und Quellen in verschiedenen Stilen zitieren. Notizen und Tags können die Bibliographie ergänzen und strukturieren.

Mittels Plugins für MS Word und Libre Office integriert sich Zotero nahtlos in Textverarbeitungsprogramme, um automatisch Zitate und Bibliographien in verschiedenen Zitierstilen zu erstellen. Mit der Zotero Browser-Erweiterung (Add-on) können bibliographische Daten und Volltexte direkt aus Bibliotheks-Katalogen und vielen Literaturdatenbanken übernommen werden.

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Positionspapier “Datenschutzkonforme digitale Tools in der Lehre”

Ein Kommentar zum aktuellen Positionspapier der Arbeitsgruppe Digitale Medien der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) in Kooperation mit der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW).

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Online-Whiteboards in der Lehre datenschutzgerecht nutzen

Bereits im Wintersemester 2020/21 haben wir uns zusammen mit engagierten Lehrenden und der Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation an der TU (ZEWK) auf die Suche nach datenschutzkonformen Online-Tools begeben.

Insbesondere Whiteboard-Tools werden gern genutzt. Online-Whiteboards eignen sich zur Visualisierung von Abläufen und Zusammenhängen sowie zur Gestaltung digitaler Poster oder Präsentationen. Ein Teilen und kollaboratives Bearbeiten der Boards ist in der Regel möglich.

Die Tools können direkt im Browser aufgerufen werden, einige gibt es auch als App.

Wir haben uns drei Tools (Miro, Conceptboard und Collaboard) näher angesehen und konnten einen der Anbieter sogar motivieren, sein Tool (Collaboard) datenschutzfreundlich anzupassen.

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Datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen für Online-Dienste in Lehre & Forschung

Wir erläutern, welche Dinge bei der datenschutzkonformen Nutzung von Online-Diensten an der TU Berlin bedacht werden sollten. Der Fokus liegt in diesem Beitrag auf deren Nutzung im Rahmen von Lehre & Forschung.

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Wie können geheime Online-Abstimmungen durchgeführt werden?

In Pandemiezeiten sind wir gezwungen, Gremiensitzungen und die darin notwendigen Abstimmungen online durchzuführen.

Wir diskutieren hier, wie geheime Abstimmungen online durchgeführt werden können und zeigen einige Grenzen auf.

Außerdem verweisen wir auf eine ausführliche Anleitung für das Abstimmungstool in Webex.

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Messenger-Dienst Matrix startet zum Wintersemester

Matrix ist ein sicherer und datensparsamer Messenger-Dienst, dessen Kommunikation ohne Dienste Dritter funktioniert – anders als gängige Produkte wie WhatsApp, Telegram, Signal oder Threema. Matrix ist Open-Source und wird aktiv weiterentwickelt.

Die öffentliche Testphase des Betriebs hat an der TU begonnen, zunächst für  Studierende. Matrix wird von immer mehr Hochschulen betrieben.

Zentrales Feature ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Chats und VoIP-Telefonie (auch mit Video).

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Empfehlungen zur Nutzung des DFN Terminplaners (Version 4 von 2020)

Hinweis:

Der Terminplaner des DFN wird regelmäßig weiterentwickelt, wobei sowohl die Benutzeroberfläche als auch die Funktionalität angepasst wird. Im Januar 2023 ist die Version 6 online. Genutzt wird die Open Source Software Termino, die von der österreichischen Regierung (derzeit in Verantwortung des Finanzministeriums) beauftragt wurde, die technische Basis ist Drupal.

In Version 6 haben sich die Optionen geändert, u.a. kann eine Umfrage als Buchungsliste für einzelne Termine wie Sprechstunden genutzt werden und eingegebene E-Mail-Adressen der Nutzer*innen werden nicht auf der Umfrageseite angezeigt, sondern nur der*dem Autor*in, was aus Datenschutzsicht positiv bewertet wird.

Diese Anleitung aus 2020 bezieht sich auf die damalige Version 4.1 und wird deshalb  nicht weiter gepflegt – einige Empfehlungen gelten natürlich weiterhin, beispielsweise zur Angabe eines Pseudonyms statt des Klarnamens.

Weitere Informationen

DFN Terminplaner 6
Termino

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